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Das waren Neue Harte ...
Hallo,
und weiter geht's mit dem Neuen Harten Nummer 1 für diesen Monat ...
Viel Spaß!
das Bücherbar-Team
Dezember 2025
Autor/Herausgeber/Reihe:
Rhya Wulf:
Titel:
Cathbad, der Zauberer
Jäger der Finsternis 1:3
1.
Originaltitel:
Originaltitel
Erscheinungsland
Original: D
Erscheinungsjahr Original: 2020
Im Herzen Irlands, wo der Nebel die Wälder verschluckt und die Zeit stillzustehen scheint, liegt der Alte Wald.
Ein geheimnisvoller Ort, an dem die Natur ungezähmt ist und die Magie in der Luft liegt.
Hier lebt Cathbad, der einst mächtige oberste Druide Irlands, nun ein Schatten seiner selbst.
Einst gefeiert und respektiert, hat ihn eine düstere Vergangenheit in den Abgrund gezogen. Dunkle Geheimnisse, Selbsthaß und ein Leben voller Kampf und Raubbau haben ihn in Trunksucht und Krankheit gestürzt.
Doch jetzt reicht es Aengus, seinem besten Freund und Gott der Liebe. Er sendet ihm ein kleines Mädchen, Niam, eine Halb-Fee, die in ihrem Dorf eine Außenseiterin ist und sich ständigen Vorurteilen ausgesetzt sieht, sowie Laoghaire, einen jungen überaus empathischen Druiden, der selbst eine grauenvolle aber längst verdrängte und tief vergrabene Vergangenheit mit sich herumträgt.
Zusammen, und nur zusammen können und müssen sie sich den Schrecken, die plötzlich in ihre Welt brechen, entgegenstellen und damit verhindern, daß alles was existiert, vernichtet wird.
Zunächst aber gilt es, den Zauberer zu finden. Doch Laoghaire wäre nicht Laoghaire, wenn er nicht bereits eine Idee hätte …
Überarbeitete Neuausgabe des im September 2020 erschienenen Buches
Überarbeitete Neuausgabe
Gebundenes Buch / Hardcover
Band 2 soll voraussichtlich im März 2026 unter dem Titel Laoghaire
als gebundenes Buch bei Legionarion erscheinen.
Der abschließende Band der Trilogie soll voraussichtlich Ende Mai 2026 unter dem Titel Balor ebenfalls bei Legionarion erscheinen.
Legionarion Buch ca. 300 Seiten ISBN 978-3-96937-192-3
Preis: 18,00 € (D) 18,50 € (A) ~ 28,00 SFr (CH)
Auch erhältlich als: ebook (12/2025) (epub, ca. 1 MB) ISBN 978-3-96937-193-0 Preis: 6,99 € (D) - 6,99 € (A) ~ 7,00 sFr (CH)
Direkt beim Verlag bestellen:
Unser Meinung:
Die Götter müssen verrückt sein. Warum sonst würden sie auf Stuhllehnen und Baumästen sitzen? Und vor allem, warum würden sie einen so wahnsinnigen und gefährlichen Plan ersinnen, der die Geschichte dieses Buches (und der beiden Fortsetzungen) bestimmt? Und was soll das heißen, zunächst muß es schlechter werden, damit es sich zum Guten wenden kann? Dies ist der erste Band einer ebenso spannenden wie eigenwilligen Fantasy-Trilogie und wie die oben genannten Fragen zeigen, passiert schon in diesem eine ganze Menge. So viel, daß wir es hier gar nicht widergeben können (und auch gar nicht wollen, denn das würde ja den Lesespaß mindern). Alles beginnt mit einem Prolog um das Jahr 300 vor unserer Zeitrechnung im Irland der Druiden (und Götter). Darin lernen die Leser die Hauptpersonen kennen - vier gute (Aíne, eine Fee, ihr Mann Fearghas, ein Schmied, ihre Tochter Niamh, alias Kobold, und einen Jungen mit Albträumen namens Laoghaire) und vier böse (drei Elfen, die Brüder von Aíne und einen geheimnisvollen Wanderer) ... und Cathbad, den Zauberer. Der Junge und sein Traum werden im weiteren Verlauf der Geschichte wieder auftauchen und eine wichtige Rolle spielen. Die eigentliche Geschichte beginnt jedoch erst acht Sonnenläufe später im ersten Kapitel. Darin gibt es neben den genannten Personen noch ein ganzes Dorf voller irischer Sturköpfe und einen dunklen Wald voller Bhéists, Cailleach, Gwrachs, Wiedergänger, Reißer und anderer Steinriesen, Geister und Wölfe. Es gibt Dunkle Magie, zornige Schafe, streitlustige Götter und ein putziges Púca. Und natürlich immer wieder den Zauberer im Mittelpunt des ganzen Geschehens. Dieser Zauberer ist ein richtiges Herzchen. Von sich selbst über alle Mäßen (wobei seine eigenen Maße in Höhe und Breite beachtlich sind, ja breit im anderen Sinne ist er auch ständig) eingenommen, kann es nicht ausstehen, von jemandem Hilfe anzunehmen ist herrisch, rechthaberisch und nicht zuletzt ständig damit beschäftigt, sich mit Met (sagen wir es offen: Alkohol) abzufüllen. Wenn wir uns richtig erinnern, dann spielten bei ihm die Bezeichnungen selbstsüchtiger Idiot und versoffener alter Narr eine tragende Rolle. In der Mitte des Buches kommt es dann, wie es (trotz der Bemühungen einer kleinen Gruppe von Göttern und Sterblichen) kommen mußte: Der Zauberer hat die Einsamkeit gewählt, und zwar endgültig. Oder vielleicht doch nicht so endgültig? Am Ende sieht es dann doch noch so aus, als würde der gewagte Götterplan beginnen zu funktionieren. Doch dann taucht ein Dämon auf. Kein Problem oder? Bei all den Monstern, die diese Geschichte bevölkert haben, wird ein einfacher Dämon doch wohl keine Rolle spielen? Das kleine Problem ist nur, daß außer dem Zauberer niemand in der Lage sein sollte, Dämonen zu erschaffen. Sollten der Zauberer und seine Götterfreunde etwas übersehen haben? Die Leser wissen es bereits, aber dieser Dämon und sein Schöpfer werden im zweiten Roman wohl noch eine Rolle spielen. Was dieses erste Buch für uns zu einem ebenso unterhaltsamen wie spannenden Lesevergnügen macht, ist die Art, wie es geschrieben ist. Abgesehen von der schon neben all den Geheimnissen, dem Drama und der Spannung auxh höchst unterhaltsam erzählten Geschichte, in der sie bereits nicht selten über kommende Geschehnisse orakelt, meldet sich die Erzählerin auch immer wieder mit direkt an die Leser gerichteten schlitzohrigen Anmerkungen zu Wort. Insgesamt war dieser erste Band für uns ein höchst unterhaltsames und spannendes Leseabenteuer und auf jeden Fall ein uneingeschränkter Tip.
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